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24. Dezember

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Junkanoo Parade auf den Bahamas - Foto: Ebodie

Das weltweit wohl bekannteste Weihnachtslied ist "Stille Nacht, heilige Nacht" Klicken Sie auf die Play-Taste, wenn Sie sich die Melodie dazu anhören möchten.

Zum Schluss möchten wir uns noch ein paar besondere Weihnachtsbräuche aus Ländern ansehen, die wir bis jetzt noch nicht erwähnt haben.



Ägypten

In Ägypten gehört nur rund ein Achtel dem christlichen Glauben an und diese feiern die Geburt Jesu in ihren Kirchen. Das jedoch erst am 7. Januar, wegen der unterschiedlichen Zeitrechnung.

Ägyptische Christen fasten in den 43 Tagen vor Heiligabend, d.h. sie ernähren sich rein vegetarisch. Erst nach Mitternacht fangen sie wieder an, auch Fleisch zu essen. Die Kinder bekommen meist neue Anziehsachen an Weihnachten.



Bahamas

Mit Gospelgesängen und Soulmusik wird in den Kirchen gefeiert und getanzt. Die Nacht vom 25. zum 26. Dezember wird auf den Bahamas durchgefeiert. Auf allen grösseren Inseln versammeln sich Menschen auf den Strassen und feiern mit einer grossen Parade, der Junkanoo.



Bangladesch

Mangels Tannenzweigen schmücken die wenigen Christen in Bangladesch zu Weihnachten ihren Kirchweg mit grossen Bananenblättern. Sie binden sie zu Bögen zusammen und zünden darunter kleine Lichter an.



Estland

Der Überlieferung nach reiten in der Weihnachtszeit Teufel auf ihren Besen durch das Land. Um sie vor üblen Streichen abzuhalten, müssen ab dem 1. Advent alle Besen besonders sauber sein. In der Adventszeit bringen Gnome den Kindern Süssigkeiten und Früchte, für die Geschenke am Heiligabend ist Jouluvana zuständig.



Ghana

In Ghana beginnen die Weihnachtsvorbereitungen sehr früh. Die meisten Menschen besuchen in dieser Zeit Familie und Freunde, versuchen jedoch an Heiligabend wieder zu Hause zu sein. Die Häuser werden dekoriert, ebenso ein Baum (Mango, Guave oder Cashew) auf dem Marktplatz. Das traditionelle Weihnachtsessen besteht aus gekochtem Reis, einem Ziegen- oder Hühnereintopf oder einer Ziegen- oder Hühnersuppe, Reis mit Huhn, Ziege oder Lamm und Früchten.

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Pōhutukawa

Neuseeland

Hier feiert man Weihnachten gerne am Strand und picknickt oder grilliert. Viele Beeren werden im Dezember geerntet, welche dann zusammen mit Eis als Dessert gegessen werden. Ebenfalls beliebt ist das "Pavlova", ein Neuseeländischer Kuchen aus Eiweiss und Sahne, der mit Kiwis und Beeren belegt wird. Der Pohutukawa, auch "neuseeländischer Weihnachtsbaum" genannt ist ein Baum, den man häufig an der Neuseeländischen Küste findet und der zu dieser Zeit auffällig rot blüht.



Venezuela

Im Dezember ist der Brauch der Aguinaldos in Venezuela zu beobachten. Aguinaldos heissen die Weihnachtslieder, die im Unterschied zu den Villancicos, von weltlichen Dingen handeln. Aguinaldos heissen auch die Geschenke, die Freunde sich machen, Eltern den Kindern und Paten den Patenkindern. Und Aginaldo heisst auch Weihnachtsgeld, das die Angestellten im Dezember bekommen. Der Morgen eines jeden Dezembertages heisst Misa de Aguinaldo, das venezolanische Volk steht früh auf, um sich den Weihnachtsvorbereitungen zu widmen. In Caracas (Hauptstadt) gibt es morgendliche Veranstaltungen, so gehen z. B. Jugendliche in dafür freigehaltenen Zonen in Gruppen zum Rollschuhlaufen und Skaten. Dies sind die so genannten Patinatas.

Am 24. Dezember feiert man um Mitternacht die Christmette in der Kirche, bei der auch Aguinaldos gesungen werden und zu der die ganze Familie hin geht.


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Wir möchten uns bedanken, dass Sie mit uns in der Adventszeit eine Reise um die Welt gemacht haben und wünschen Ihnen und Ihren Lieben gesegnete, frohe Weihnachten!

 
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