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14. Dezember - Mexiko

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Piñata in Mexiko - Foto: Guerito

      

Feliz Navidad


Ein beliebtes traditionelles Mexikanisches Weihnachtslied ist "Los peces en el río" (Die Fische im Fluss). Klicken Sie auf die Play-Taste, wenn Sie sich die Melodie dazu anhören möchten.

Ein ungewöhnlich anmutender Weihnachtsbrauch ist das Radieschenfest in der mexikanischen Stadt Oaxaca. Das Fest findet jedes Jahr am 23. Dezember statt und erinnert an die Einführung dieser Gemüsesorte durch die spanischen Kolonialherren Mitte des 18. Jahrhunderts.

Dabei haben die mexikanischen Radieschen von heute nicht mehr viel gemein mit den kleinen roten Scharfmachern, die die Spanier einst nach Mittelamerika mitbrachten. Die mexikanischen Klone werden nahezu kartoffelgross und bedingt durch den steinigen Untergrund, auf dem sie wachsen, nehmen sie mitunter bizarre Formen an, was offenbar die künstlerische Ader der Mexikaner anspricht. Jedes Jahr in der Adventszeit schnitzen sie aus den Radieschen Maria, Josef, Kaspar und andere Krippenfiguren. Die besten Arbeiten werden prämiert, bevor die "Nacht der Radieschen" von einem grossen Feuerwerk erleuchtet wird.

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Mexikanische Krippenfiguren

In der Zeit vor dem spanischen Eroberer Cortez (1488 - 1547) feierten die Mexikaner in der Winterzeit die Ankunft des Gottes Huitzilopochtli. Augustinermönche tauschten Huitzilopochtli kategorisch gegen Maria, Joseph und die Geburt des Jesuskindes aus.

Fester Bestandteil der mexikanischen Weihnachtszeit sind die "Posadas". Das sind farbenfrohe Umzüge, bei den Maria und Josefs Suche nach einer Herberge nachgestellt wird. Für die Kinder gibt es die "Pinatas", neun geschmückte Tongefässe, die nach der Messe an Schnüren von der Kirchendecke herabgelassen werden. In den Gefässen verbergen sich Früchte und Süssigkeiten. Mit verbundenen Augen dürfen die Besucher des Gottesdienstes die Pinatas zerschlagen und - so sie Glück haben - deren Inhalt aufessen. Sie haben aber nur drei Versuche, die Pinatas mit einem Stock zu treffen. Zuerst kommen die Kinder dran, dann die Jugendlichen und zuletzt die Erwachsenen. Die Pinata war usprünglich sternförmig mit 7 Spitzen. Jede dieser Spitzen symbolisierte eine der 7 Todsünden.

      

Zu Mexiko allgemein:

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